Essay – was ist das eigentlich?

Essay – was ist das eigentlich? Ein Essay ist eine schriftlich angefertigte Arbeit, in welcher du dich aktiv mit einer Fragestellung befasst und ein Thema bzw. Problem genauer beleuchtest. Sie hat einen bestimmten Aufbau und ähnelt in diesem der Hausarbeit nur zu gewissen Teilen. Vorwiegend beim Inhalt selbst sind Unterschiede feststellbar. Die Hausarbeit stellt eine wissenschaftliche Art und Weise dar ein Thema in den Fokus zu stellen. Zwar betrachtet der Autor die einzelnen Punkte kritisch und gibt der gesamten Hausarbeit Struktur und Form. Doch hier kommt es auf seine persönliche Meinung nicht an. Bei der Entwicklung seiner Thesen und Argumente im Rahmen eines Essays sieht das ganz anders aus. Argumentativ versucht der Verfasser das Thema in seiner Notwendigkeit dar zu stellen und den Leser in das Geschehen zu integrieren. Dennoch: In Essay und Hausarbeit kann dein Leser auf das Geschriebene nicht reagieren. Ein Austausch findet nicht statt. Umso wichtiger ist es, den Essay verständlich und mit hohem Mehrwert zu schreiben. Weiterhin ist die Einfachheit in Kombination zur Intelligenz nicht zu verachten, weil ein Essay häufig im universitären Raum entsteht. Studenten suchen sich in den meisten Fällen das Thema für ihre Arbeit selbst aus. 


Woraus ein Essay besteht


In Struktur und Inhalt ist der Essay mit einer Erörterung vergleichbar. Du beginnst deine Arbeit mit einer Einleitung. Hier ist das Thema zu nennen und auf seine Bedeutung hin zu weisen. Als Student bist du  zur sorgsamen und präzisen Arbeit angehalten. Dazu gehört die perfekte Gestaltung der Einleitung. Beachte hierzu die Bedeutung der Einleitung. Sind deine Leser bereits während der Einleitung mit den Gedanken woanders und mitunter gelangweilt, kannst du sie auch nicht für den Rest deines Essays gewinnen. Gestalte also den ersten Abschnitt deiner Arbeit sehr schwungvoll. Wecke das Interesse deines Lesers. Zwinge ihn zwischen den Zeilen zum Weiterlesen. Sorge dafür, dass er die Hauptfrage des Themas unbedingt beantwortet wissen will. Sei dennoch nicht ausschweifend, verwende keine geflügelten Worte und lasse emotional geprägte Füllphrasen ganz weg. 

Deine Einleitung hat Biss? Dann geht es daraufhin an den Hauptteil deiner Arbeit. Ungefähr fünf Argumente führen hier gezielt zum Schluss. Ein roter Faden ist besonders wichtig. Aufbereitete Inhalte sind logisch zu begründen und dürfen das Ziel nicht aus den Augen verlieren. Somit gleicht der Aufbau eines Essays dem einer Erörterung. Wichtig ist, dass du die Quellen deiner Arbeit in richtiger Form nennst. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten. Viele schreiben die Quellenangabe direkt in den Fließtext. Beliebt sind auch Fußnoten bzw. Endnoten. Eine räumliche Trennung von Text und Fußnoten gibt es, wenn ein Verzeichnis enthalten ist. Das sieht schöner aus und verleiht dem Essay mehr Struktur.


Vorteil des Essays – Keine Zitate


Stelle sicher, dass dein Essay nicht einer Hausarbeit entspricht. Diese enthält im Gegensatz zum Essay Zitate. Hier dürfen keine Zitate (auch keine Blockzitate) vorkommen. Das hat einen immensen Vorteil. Das Zitieren in der wissenschaftlichen Arbeit ist an viele Regeln gebunden. Somit fällt die lästige Recherche zur Struktur und der jeweiligen geforderten Zitierweise vollkommen weg. Eine weitere Erleichterung gibt es bezüglich der allgemeinen Ausdrucksweise. Die Hausarbeit ist beispielsweise sehr wissenschaftlich. Sie lässt den Einbau subjektiver Äußerungen nicht zu. Bei der dargestellten Arbeit ist das anders, sofern die Inhalte dennoch belegbar sind. Überschreite die empfohlene Seitenanzahl von zwischen vier und fünf Seiten (selten bis zu zehn Seiten) nicht. Obgleich diese Arbeit von Strukturierungen unberührt scheint, gibt es sie dennoch und zwar im Bereich der Formatierung: Überzeuge nicht nur mit dem Inhalt und zeige auch in einem geordneten Aufbau.
  1. 1,5 Zeilen Abstand zwischen den Zeilen
  2. Schriftgröße zwischen elf und zwölf
  3. Titelblatt (Form identisch mit Hausarbeit)
  4. Literaturverzeichnis (Form identisch mit Hausarbeit)
  5. Gesamttext als Blocktext formulieren

Im Rahmen des Schluss-Teils ist das Thema zu einem Ergebnis zu führen. Bitte hier nicht zu starr werden. Viel wichtiger ist es, dass du offene Fragen einbaust. Dinge, über welche der Leser sich Gedanken machen kann. Doch die offenen Fragen zu Beginn des Textes müssen im Rahmen des Hauptteils eine Beantwortung gefunden haben. Der Schluss ist also ein Schluss der stimmigen Argumente, nicht aber ein Schließen des kompletten Themas.


Wie schreibt man ein Essay - Tipps


An erster Stelle stehen Rechtschreibfehler. Führe unbedingt eine mehrfache Endkontrolle durch und sei bei dieser absolut konzentriert. Leichtsinnsfehler machen keinen guten Eindruck und lassen keine hochwertige Qualität erkennen. Daneben haben Füllwörter in deinem Text nichts zu suchen, weil sie den Inhalt unnötig aufblähen und am Ende nicht überzeugen können. Das gilt ebenso für Füllphrasen. Überlege dich genau welche Wörter dem gesamten Artikel dienlich sind. 

Die Sprache: Du kannst deine eigene Meinung einfließen lassen. 

Trotz der Subjektivität ist der Text in einer objektiven und nicht emotionalen Sprache zu halten. Das Problem muss erkennbar und darf nicht verschleiert sein. Passivsätze sind ein absolutes No-Go und aktiv-Sätze erscheinen weitaus dynamischer, lebendiger und laden zum Mitdenken ein. Die Leideform (Passiv) gehört allenfalls in literarische Texte – nicht aber in eine wissenschaftliche Arbeit. 


Fazit


Am Ende der Erstellung des Textes ist es sinnvoll, wenn du ihn von einer Person lesen lässt. Im besten Fall handelt es sich bei dieser Person um einen studentischen Freund, Professor oder Dozent. Schließlich sehen vier Augen mehr als zwei und gemeinsam sind plötzlich völlig neue Perspektiven erkennbar. Wenn du die genannten Tipps beherzigst und dich vorab ausreichend Zeit für die Bearbeitung deines Essays lässt, ist dir dein Erfolg garantiert. Wer mehr Informationen wünscht, dem ist das Lesen der nachstehenden Datei zu empfehlen.
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