Heizkörperthermostaten im Smart Home: Sicher & smart


Smart home, Smarthaus, Gastzimmer
Die Nutzung moderner medialer Systeme innerhalb des Haushalts ist sehr groß. Alexa und Co. sind einige Beispiele dafür. Ebenfalls das Nutzen von funktionalen Systemen hat zugenommen. Das liegt nicht nur daran, dass die Technik sehr nutzerzugewandt ist, sondern sich auch mit neuen Systemen deutlich Heizkosten einsparen lässt. Dazu gehören Heizkörperthermostate, die sich mittlerweile sogar über Smartphones steuern lassen. Jede Technik hat nun seine Errungenschaften aber Umgangsformen, die stets zu beachten sind, damit sie lange funktionstüchtig bleibt. Der nachstehende Artikel soll einige Tipps an die Hand geben, wie eine gute Nutzung über Jahre gelingt. Zunächst sollte verstanden werden, wie die Smart Home Heizkörperthermostate funktionieren, damit deren Nutzungsvorteile zugänglicher werden


Funktionsweise von Smart Home Heizkörperthermostaten


Die Funktionsweise eines Smart Home Heizkörperthermostaten ist fast schon automatisch, denn das System erkennt bereits von selbst, wann es in den Räumen zu kalt wird und wieder geheizt werden müsste. Selbst Wetterdaten können abgefragt werden, die in die Entscheidung zum Heizen einfließen. Zudem sind sie so programmierbar, dass sie bereits vor dem Nachhausekommen schon geheizt haben, sodass der Nutzer im Winter in eine wohlig warme Wohnung eintritt. Das Ganze ist natürlich gleichfalls per Smartphone zu steuern. So kann der Besitzer nachregeln, wenn der Tag beispielsweise zu kalt war, er besonders wetterfühlig ist und er deswegen die Heizung erhöhen möchte. Oder er verspätet sich, weil er Überstunden machen muss. Dann kann er sich das zu lange Vorheizen sparen und zu einem späteren Zeitpunkt anstellen.

Die Installation ist im Übrigen sehr einfach und kann fast von jedem Hausmann selbst gemacht werden, der sich daran traut. Im Zweifel übernehmen das wie immer die Heizungs- und Lüftungsbauer.


Sicherheitstipps zur Verwendung der Smart Home Heizkörperthermostaten


Es ist wichtig, dass alle Sicherheitsaspekte beim Heizen beachtet werden, damit es zu keinen Schäden gleichwelcher Art kommt. Die Smart Home Heizkörperthermostate helfen bereits deutlich. Es müssen dennoch einige Gesichtspunkte beachtet werden, die nun folgen.


1.    Keine komplette Abschaltung:

Als erster Tipp gilt, der auch schon immer bestanden hat: Heizthermostate sollten im Frühjahr nicht komplett abgeschaltet werden. Denn es kann immer wieder nachträglich vorkommen, dass die Temperatur doch noch mal fällt. Die „Eisheiligen“ haben nicht ohne Grund ihren Namen bekommen. Deswegen kann der Bewohner bei einer Komplettabschaltung plötzlich doch noch mal frieren.


2.    Funktionen überprüfen:

Gerade die Funktion „Fenster offen“ muss zu Beginn der Nutzung genaustens geprüft werden. Denn es kann durchaus sein, wenn der Heizthermostat direkt unterhalb oder in der Nähe eines Fensters ist, dass er anders reagiert, wie es die komplette Wohnung eigentlich bräuchte. Dann müsste er in seiner Funktion schärfer oder lockerer eingestellt werden. Ebenfalls vor dem Herbst, also der beginnenden nutzungsintensiven Phasen, sollten die Thermostate noch mal getestet werden. Das schützt vor bösen Überraschungen, ob das System funktionsfähig oder doch defekt ist.


3.    Vor dem Kauf die Kompatibilität prüfen, wenn sie gewünscht ist

Falls vor dem Kauf bereits klar und gewünscht ist, dass das gesamte System mit den digitalen Assistenten wie beispielsweise Amazon Echo, Google Home oder Apple Homekit kompatibel sein sollte, müsste dies zuvor geprüft werden. Alexa (Amazon) und Google Home werden durch Homematic IP sowie Wiser beispielsweise unterstützt. Das System Tado richtet sich zum Beispiel auf das Apple Homekit. Wichtig ist zu betrachten, dass die Systeme natürlich Daten einsehen und weiterverwenden könnten, wie es der Nutzer ggf. nicht gerne hätte. Diese Bereitschaft ist Voraussetzung für eine Nutzung.


4.    Sicherheit bei Lücken

Zudem kann es ein Unsicherheitsfaktor sein, wenn alles zusammen vernetzt ist. Hat ein System eine Lücke, kann damit das ganze Übrige infiltriert werden. Es ist wichtig, dass die WLAN-Router gut verschlüsselt sind und am besten ein Antivirusprogramm bei den vernetzten Gadgets installiert ist. Das bedeutet eine Firewall und Spamschutz auch für die mobilen Endgeräte wie Smartphone oder Tablet, mit denen das System aktiviert wird. Es sind die Systeme Homematic oder gerade das Homematic IP zu bevorzugen, die die Daten auch auf eine Cloud ablegt. Das ist wichtig, wenn zusätzlich Sicherheitssysteme des Hauses miteinander verbunden sind.