Unsere Tipps und Tricks für längere Läufe in den Bergen


Unsere Tipps und Tricks für längere Läufe in den Bergen
Die Natur in den Bergen ist einfach atemberaubend. Sie spornt zu diversen sportlichen Aktivitäten im Sommer wie auch im Winter an. Die Berge stellen aber durch ihre Aufstiege, Gefälle und auch der Höhenluft einige Bedingungen an die Bergläufer, auf die sie sich vorbereiten und während des Laufs achten sollten. Auf diese Punkte und die dazugehörigen Tipps und Tricks soll nachstehend eingegangen werden. Es sind im Wesentlichen 8 Tipps, die bereits deutlich helfen.


Tipp 1 - Vorbereitung ist alles

Da die Muskelbelastungen durch die Aufstiege und die Gefälle sehr hoch sind, ist es für den Sportler wichtig, vor der eigentlichen Tour zu trainieren. Dauerläufe in seiner Umgebung sollte er vor dem Gebirgstrip unbedingt frühzeitig in sukzessiv steigender Weise durchführen.


Tipp 2 – Dehnungsübungen sind vor dem Lauf zwingend notwendig

Wie der Titel des Tipps bereits implementiert, sind Dehnungsübungen das A und O für den Läufer. Denn unvorhergesehene Untiefen oder Erhöhungen auf dem Weg wie beispielsweise feste Steine können leicht zum Umknicken oder Ausrutschen führen. Solches stellt eine Gefahr für Gelenke und Bänder dar.


Tipp 3 – Langsam bei den Touren steigern

Das langsame Steigern der Bergläufe in den Höhen ist zu empfehlen. Denn die Puste kann auf Grund der dünneren Luft schneller als im Flachland ausgehen. Je höher der Läufer in die Berge hinauswill, desto dünner wird die Luft. Deswegen muss er sich unbedingt erst an die Bedingungen gewöhnen. Dazu sollten die Tagesetappen langsam beginnen und sich tagesweise steigern.


Tipp 4 – Den Rückweg im Auge behalten

Die Natur lädt zu weiteren Entdeckungstouren ein, lenkt den Läufer ab und dieser mag die Distanz dabei ganz vergessen. Er sollte jedoch diszipliniert daran denken, dass er auch wieder zu dem Ausgangspunkt oder zum tatsächlichen Ziel gelangt, bei dem er sich ausruhen kann und planmäßig ankommen wollte. 


Tipp 5 – Gruppen als Sicherheit und Ansporn nutzen

Damit die Läufer nicht alleine sind und sich dadurch einer Unsicherheit aussetzen, sollten sie am besten in Gruppen laufen. Falls dann doch mal die Kraft ausgeht, weil sie beispielsweise Tipp 4 nicht beachtet haben, oder etwas passiert, können sie sich gegenseitig helfen. Zusätzlich bieten solche Gruppen auch einen gewissen Ansporn, den sie alleine in der Form nicht hätten. So schaffen sie in einer Gruppe wesentlich größere Distanzen.


Tipp 6 – die richtige Kleidung mitnehmen und vor UV-Strahlung schützen

Da es in den Bergen manchmal zu starken Wetterumschwüngen kommen kann, sollte neben der bequemen und dehnfähigen Sportkleidung noch eine Zusatzjacke oder ähnliches mitgenommen werden, falls es anfängt zu regnen oder plötzlich kälter wird. 
Auf den Bergen sollte der Läufer die entsprechende Höhensonne nicht unterschätzen. Deswegen gehört eine UV-Schutzcreme mit hohem Schutzfaktor vor den Lauf auf die Haut und zusätzlich ins Sportgepäck, um sich an Ort und Stelle regelmäßig einzucremen.


Tipp 7 – Getränke und Proviant mitnehmen

Der Sport und die Höhenluft machen durstig und hungrig. Deswegen sollte beides in das Gepäck. Wasser oder elektrolythaltige Getränke sowie energiereiche Nahrungsmittel wie Müsliriegel sind Beispiele für essentielle Nahrungsmittel auf jeder Bergtour.


Tipp 8 – richtiges Laufen am Hang

Damit der Läufer Stürze und Muskel-Überanstrengungen vermeidet, sollte er bei starkem Gefälle oder Anstieg in Serpentinen laufen. Das bedeutet, er läuft dabei parallel zum Hang. Die Schritte sind zudem klein zu halten und der Lauf dadurch insgesamt dynamischer. Zum besseren Ausbalancieren sind auch die Arme und Schultern stärker mitzuschwingen. Falls das Gefälle zu stark ist, sollte er zum Gehen überwechseln, denn ansonsten besteht Sturz- und somit Verletzungsgefahr.


Fazit

Für den richtigen Läufer gibt es nichts Schöneres, als in den Bergen zu laufen. Damit der Lauf tatsächlich ein Genuss wird und ihm nichts zustößt, sollten ihm die erwähnten Tipps und Tricks umfassend helfen. Sie haben sicherlich alle ihre Schwerpunkte. Aber auf Grund des anspruchsvollen Terrains sind sie nicht minder wichtig und sollten deswegen alle beherzigt werden.