Motiviert bleiben während des Studiums


Schneiden Sie den Buchstaben t des geschriebenen Wortes, das ich nicht kann, so sagt es, ich kann
Inhaltsverzeichnis
  1. Motiviert bleiben während des Studiums
  2. Hohe Erwartungen drücken auf die Stimmung
  3. Ziele genau definieren
  4. Die eigenen Gedankengänge beim Prokrastinieren entlarven
  5. Dinge gleich erledigen
  6. Immer wieder belohnen
  7. Fazit: Wer sich gut kennt, kann sich leichter motivieren

Wer gerade erst mit dem Studium beginnt, bringt viele gute Vorsätze mit. Am Anfang sind die meisten Studenten motiviert, gehen gerne in Vorlesungen und eignen sich neues Wissen zu ihrem Fachgebiet voller Enthusiasmus an. Mit der Zeit lässt die Motivation bei vielen Studierenden allerdings drastisch nach.

Hohe Erwartungen drücken auf die Stimmung

Wollen Studierende immer die Besten sein, überfordern sie sich mitunter selbst. Das trägt wiederum dazu bei, dass man sich nicht mehr motivieren kann, zu lernen und kontinuierlich am Ball zu bleiben. Sind die eigenen Anforderungen an sich selbst zu hoch, müssen diese angepasst werden. Das Gleiche gilt natürlich, wenn Eltern, Freunde oder Dozenten zu viel Leistung in zu kurzer Zeit abfordern.

Es kann helfen, wenn sich Betroffene regelmäßig vor Augen führen, dass man nicht zwingend der oder die Beste sein muss, um später einen guten Job zu bekommen. Indem die Studierenden positiv denken und es zu schätzen wissen, dass sie eine Prüfung überhaupt bestanden haben, lässt sich eine mittelprächtige Note eher verschmerzen. Meistens können gerade die Noten aus den ersten Semestern später wieder ausgeglichen werden. Man muss deshalb lernen, sich selbst keine zu hohen Ziele zu stecken und eventuelle Fehler schnell zu verzeihen. Die nächste Klausur wird bestimmt besser!

Ziele genau definieren

Wer kein konkretes Ziel hat, der kann sich schlechter motivieren. Welches Ziel für die einzelnen Studierenden einen positiven Effekt auf die Motivation hat, ist eine individuelle Angelegenheit. Während der einen bestimmten Notenschnitt anstrebt, konzentriert sich der andere lieber darauf, dass Studium überhaupt zu schaffen. Auch der Gedanke an das spätere Berufsleben kann unglaublich motivierend sein. Ein gutes Gehalt, tolle Rahmenbedingungen oder ganz einfach die Arbeit machen, die man wirklich liebt? Das alles sind Ziele, welche einen antreiben können.

Manchmal ergibt es Sinn, wenn man sich kleinere Ziele steckt, welche innerhalb einiger Tage oder Wochen erreicht werden können. Viele kleine Etappenziele halten die Motivation auch langfristig aufrecht. Das hilft all jenen, denen das eine große Ziel der Zukunft als zu weit entfernt erscheint.

Die eigenen Gedankengänge beim Prokrastinieren entlarven

Wer sich selbst gut kennt, der kann sich eher dazu motivieren, jetzt gleich mit dem Lernen anzufangen. Wir alle kennen den Effekt der Prokrastination. Plötzlich ist alles wichtiger, als für die anstehende Klausur zu lernen: Putzen, Einkaufen, mit den Verwandten telefonieren. Wer frühzeitig erkennt, dass er das alles jetzt nur dringend tun will, um das Lernen zu vermeiden, sollte sofort eingreifen.

Je öfter solche Gedankengänge aktiv unterbrochen werden, desto weniger schleicht sich die Prokrastination in unseren Alltag ein. Es ist wiederum gut für die Motivation, wenn man sich selbst und den inneren Schweinehund überlistet hat. Das führt zu mehr Selbstbewusstsein, welches im Studium nicht unwichtig ist.

Dinge gleich erledigen

Besonders drückt es auf die Motivation, wenn man vor einem Berg an Aufgaben steht und genau weiß, dass die Erledigung ewig dauern wird. Viel schlauer ist es, sich die anstehenden Aufgaben in viele kleine Häppchen zu unterteilen, die man nach und nach abarbeitet. Am besten ist es, wenn Studierende sich einen festen Zeitplan stecken, innerhalb dessen Aufgabe A oder Aufgabe B abgearbeitet werden muss. Eine Stunde lernen ist zum Beispiel eine Aufgabe, die man mit mehr Elan erledigt als eine ganze lange Liste aus Modulen und Projektarbeiten, die am besten alle gleichzeitig erledigt werden sollten.

Es gibt ein neues Teilprojekt, welches zeitnah abgegeben werden muss? Dann sollte man das sofort erledigen und kann sich danach ganz entspannt den Dingen widmen, die einem Freude bereiten. Es macht ohnehin keinen Spaß, wenn Studierende zwar viel Freizeit haben, aber stets im Hinterkopf wissen: Eigentlich müsste ich noch dieses und jenes erledigen.

Immer wieder belohnen

Nicht nur Kinder und Tiere müssen regelmäßig belohnt werden, um die Motivation aufrechtzuerhalten, sondern auch erwachsene Menschen. Indem sich Studierende für Erledigungen und das Erreichen von Zielen belohnen, tricksen sie den inneren Schweinehund gekonnt aus.

Als Belohnung müssen nicht immer materielle Dinge dienen. Gerade in stressigen Zeiten kann auch eine kleine Auszeit oder ein Abend mit Freunden eine tolle Belohnung sein, wenn man gerade eine Klausur geschrieben hat. Man muss sich natürlich gut kennen, um abschätzen zu können, welche Belohnungen wirklich ihren Reiz haben und einen dadurch stark motivieren.

Generell gilt: Je mehr Studierende geschafft haben, desto größer sollte die Belohnung sein. Das Semester wurde mit guten Noten bestanden? Dann darf es ruhig das Wellness-Wochenende zusammen mit dem besten Freund oder der Freundin sein. Für fleißiges Lernen kann man sich zum Beispiel mit einem neuen Buch oder einem gemütlichen Fernsehabend belohnen.

Fazit: Wer sich gut kennt, kann sich leichter motivieren

Letztlich handelt es sich beim Thema Motivation während des Studiums um eine sehr persönliche Angelegenheit. Was den einen motiviert, muss beim anderen nicht zwingend funktionieren. Wer sich selbst gut kennt, kann mit der Zeit lernen, sich besser zu konditionieren. Klappt die Strategie, kann sie immer wieder angewendet werden.