Nicht genügend Geld? – Die ultimativen Spartipps für Studenten


Nicht genügend Geld? – Die ultimativen Spartipps für Studenten

Wer kennt diese Situation nicht: Am Ende meines Geldes ist noch so viel Monat übrig! Gerade als Student/in hast du viele Kosten und ein geringes Einkommen. Als Resultat ergibt sich eine Knappheit an Geld. Das bringt unnötig Sorgen und du kannst dich nicht voll auf dein Studium konzentrieren. Wie du richtig mit Geld umgehst, sehr große Beträge mit kleinen Hacks und Spaß sparst und damit am Ende des Monats noch genügend Geld übrighast, erfahre im Folgenden.   


Deine Finanzen – Die richtige Einstellung und Kontrolle

Du musst erkennen, dass Geld wichtig ist. Aussagen wie „Geld verdirbt den Charakter“ bringst du nicht weiter. Du hast recht, dass Geld nicht vor Freundschaft und Familie steht, jedoch läuft in unserer heutigen Welt nichts mehr ohne Geld. 

Gerade, weil Geld so wichtig ist, musst du deine Finanzen im Blick haben. Ansonsten kannst du deinen Spar- oder Misserfolg nicht erkennen. Fange an alle Ein- und Ausgaben sauber aufzulisten. Starten solltest du mit deinen monatlichen Fixkosten. Dazu zählen beispielsweise Wohnung, Strom und Handyvertrag. Schon dort lassen sich Sparpotentiale erkennen, dazu später mehr. Notiere dann alle Kosten und Einnahmen, die während des Monats anfallen. Am besten eignet sich dazu eine Excel Liste, in der du deine Gesamteinnahmen und -ausgaben automatisch ausrechnen kannst. 

Schließlich hast du Monat für Monat eine genaue Auflistung aller Einnahmen und Ausgaben. Du wirst schockiert sein, wie viel Geld der morgendliche Coffee-to-go im Monat kostet. Setze dich Ziele, in welchen Bereichen du wie viel einsparen möchtest. In den meisten Fällen musst du nur kleine Stellschrauben und Gewohnheiten ändern und schon spare dauerhaft einen großen Geldbetrag. 

Die 10% - Regel

Bei der 10%-Regel sparst du jeden Monat 10% deines Einkommen. Diese 10% solltest du sofort am Anfang des Monats per Dauerauftrag auf ein anderes Konto überweisen. Ein kostenloses Giro- oder Tagesgeldkonto eignet sich dafür besonders gut. Lege den Betrag in jedem Fall am Anfang zur Seite, da du im Laufe des Monats immer wieder Ausreden findest, um den Betrag nicht zu sparen. Diese 10% geben dir zusätzlichen finanziellen Schutz für schwere Zeiten. Ebenso kann der gesparte Betrag dir eine Reise nach dem Studium finanzieren. Versuche diesen Tipp dauerhaft durchzuziehen, sonst hast du nichts davon. Ein weiterer positiver Effekt ergibt sich durch das sofortige Sparen: Solltest du während des Monats in finanzielle Schwierigkeiten geraten, denke automatisch darüber nach, wie du zusätzlich an Geld kommst. Glücksspiele eignen sich dafür jedoch nicht!


Die 10 besten Tipps für eine positive Bilanz am Ende des Monats

Nachdem du die richtige Einstellung zum Geld, den Haushaltsplan und die 10%-Regel vorgestellt bekommen hast, lies jetzt 10 besten Tipps und Tricks zur Verminderung der Ausgaben und Erhöhung der Einnahmen.

1. Miete

Solltest du noch bei dinen Eltern wohnen, hat sich dieser Punkt sowieso erledigt. Andernfalls empfehlen wir ganz klar eine WG zu gründen oder einer beizuwohnen. Du teilst dich dabei nicht nur die Miete, sondern richtest eine gesamte Haushaltskasse ein. Damit werden dann alltägliche Dinge wie Toilettenpapier und auch Lebensmittel bezahlt.

2. Strom

In den meisten Fällen zählst zu viel für deinen Strom. Vergleich dazu unbedingt alternative Stromanbieter. So kannst du mehrere hundert Euro sparen.

3. Bankkonto

Als Student/in bekommst du bei nahezu allen Banken ein kostenloses Girokonto. Zusätzlich bieten manche Banken Sonderleistungen oder parallele Vorteilangebote an. Vergleich die gängigsten Anbieter wie Sparkasse, Commerzbank, Deutsche Bank und Volksbank.

4. Nebenjob

Suchst du dich einen Job, der dir Spaß macht. Traditionell eignen sich dafür Kellner Jobs oder Aushilfsleistungen für Unternehmen. Die wesentlich leichtere Variante ist das Arbeiten von zuhause aus. Du kannst gut Texte schreiben oder sind als virtueller Assistent geeignet? Schaue dich im Internet um und bewerbe dich auf Stellenanzeigen. Der große Vorteil beim Arbeiten zuhause ist die freie Zeiteinteilung, keine Anfahrt mit dem Auto und ein ordentliches Gehalt. 

5. Rabattcoupons

Du kannst bei verschiedenen Anbietern immer wieder Rabattaktionen nutzen, um Geld zu sparen. Groupon bietet beispielsweise jeden Tag etliche Coupons. Achtedarauf, dass du das Produkt oder die Dienstleistung auf dem Rabattcoupon tatsächlich benötigst. Nur, weil du damit sparst ist das noch lange kein Kaufgrund.

6. Lebensmittel

Bei den Lebensmitteln gilt: Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Discounter und Supermarkt. Haushaltsartikel, also Zucker oder Mehl, sind oft gleich gut wie im Supermarkt. Für hochwertigeren Genuss können du dann wieder getrost zum Supermarkt gehst. Achte auf die Tricks der Supermärkte und vergleiche Produkte. Ein No-Name-Hersteller ist in den meisten Fällen genauso gut, wie ein Markenprodukt, nur um ein Vielfaches günstiger. Günstig wird es, wenn du selbst kochst. Fertiggerichte sind ungesund und kosten deutlich mehr. Du darfst natürlich auch ab und zu essen gehen, nur sollte das nicht zu oft der Fall sein. 

7. Kundenkarten

Viele Märkte und Einkaufsläden bieten heutzutage Kundenkarten an. Damit nimmst du an Rabattaktionen teil und kannst Treuepunkte sammeln. Ein weiteres berühmtes Beispiel lautet Payback. Ein Programm, mit dem du bei jedem Einkauf in speziellen Läden Punkte erhältst. Diese Punkte kannst du später in Prämien eintauschen oder damit in den teilnehmenden Märkten bezahlen.

8. Gebraucht kaufen

Du kannst im Internet so viele gebrauchte Technik, Klamotten, Bücher und Möbel kaufen. In manchen Fällen werden gut erhaltene Stücke sogar verschenkt. Bei einem neuen Laptop kannst Du beispielsweise zu B-Ware oder einem Ausstellungsstück greifen. Diese sind sehr viel günstiger als Neuprodukte, jedoch oft mit nur minimalen Gebrauchsspuren. Auf Ebay wirst du sicher sehr schnell fündig. 

9. Krankenversicherung

Bis zum 25. Lebensjahr und maximal 450€ dauerhaftem Einkommen bist du bei deinen Eltern in der Versicherung eingeschlossen. Danach musst du dich selbst versichern. Wir empfehlen während des Studentendaseins eine private Krankenversicherung. Diese schlägt im Studententarif mit ungefähr 60 bis 70€ pro Monat zu Buche und enthält sehr gute Leistungen. Nach dem Studium kannst du dann wieder entscheiden, ob du privat oder gesetzlich versichert sein möchtest.

10. Studententarife 

Viele Unternehme bieten sogenannte Studententarife an. Eine Dienstleistung oder ein Produkt wird dabei extra für Studenten reduziert. Bei Spotify, Amazon Prime, Microsoft, Apple und vielen Zeitungen zählst du dadurch viel weniger. Informiere dich am besten immer auf der jeweiligen Hersteller Seite nach Rabatten aller Art. Auch bei Handytarifen kannst du mächtig an Geld sparen, nicht jedoch an Leistung. Schaue bei web.de oder gmx.de vorbei, da beide Mail-Anbieter eine Partnerschaft mit 1&1 haben und einen großartigen Tarif anbieten. 


Fazit – Genug Geld als Student?

Ja, das geht. Haushaltsbuch führen, Kosten optimieren, Einnahmen optimieren und schon hast du genug Geld für dein Studium und die gewünschten Online-Kurse. Das zusätzliche Geld kannst du für nach dem Studium sparen oder du gibst es sofort aus, um sich etwas zu gönnen. Geld sparen ist nicht schwer, nur du musst damit anfangen. Am besten noch heute.