10 Tipps für ein erfolgreiches Studium mit Kind


Junge Vater in Brillen erfreut sich des Studienerfolgs der kleinen Töchter
Inhaltsverzeichnis
  1. 10 Tipps für ein erfolgreiches Studium mit Kind
  2. 1. Studienwahl
  3. 2. Betreuungsangebote
  4. 3. Finanzielle Unterstützung
  5. Deutschland
  6. Schweiz
  7. 4. Beratungsmöglichkeiten
  8. 5. Zeitmanagement
  9. 6. Handy weglegen
  10. 7. Absprache mit dem Partner
  11. 8. Absprache mit dem Kind
  12. 9. Regelmäßiger Schlaf und entspannte Nächte
  13. 10. Regelmäßige Stressbewältigung

Ein Studium mit Kind zu bewältigen stellt für viele junge Eltern eine große Herausforderung dar. Es gibt jedoch keinen Grund zur Sorge, denn mit der richtigen Vorbereitung und Organisation kann diese Zeit eine wunderbare Erfahrung werden, auf die du gerne zurückblickst.
 

1. Studienwahl

Das Studium an sich stellt oft bereits eine große Herausforderung dar. Wenn du also ein Studium mit Kind antrittst, stelle sicher, dass es sich definitiv um ein Studium handelt, das zu dir passt und deine persönlichen Interessen abdeckt. Sonst wird es viel schwieriger die nötige Energie dafür aufzubringen, ausreichend für Klausuren zu lernen. Wenn du ein Studium antrittst, für das du brennst, ist es viel einfacher, den Studienalltag und den privaten Alltag mit Kind spielend unter einen Hut zu bringen.
 

2. Betreuungsangebote

Nimm dir gerne Unterstützung in Form von Betreuung. Es tut Kindern gut, bereits im frühen Alter mit anderen Kindern in Kontakt zu treten. Hinzu kommt, dass die Eingewöhnungsphase im Kindergarten bei Kindern, die vorher eine Tagesmutter besucht haben oder zum Babysitten gebracht wurden, in der Regel nicht mehr allzu lange andauert.

Der Ausbau von Betreuungs- und Teilzeitangeboten ermöglicht es immer öfter in Deutschland zu studieren, wenn man bereits Kinder hat oder plant, während des Studiums welche zu bekommen. Das Spektrum der Betreuungsangebote ist breit und reicht von anderen Familienmitgliedern und Verwandten über Babysitter, Tagesmütter und Nachmittagsbetreuung im Kindergarten. Auch einige Unis bieten Kinderbetreuung vor Ort an.
 

3. Finanzielle Unterstützung

Für viele studentische Eltern ist Geld von essentieller Bedeutung. Als Student ist man schon häufiger mal knapp bei Kasse, auch ohne die Kosten, die für das Kind hinzukommen. Das Gute ist, dass der Staat studentischen Eltern in vielerlei Hinsicht finanzielle Unterstützung anbietet.
 

Deutschland

Eine Art der staatlichen Unterstützung beispielsweise wird in Form von Elterngeld geboten.
Anspruch auf Elterngeld vom Jugendamt haben alle Eltern, die entweder keiner oder keiner vollen Erwerbstätigkeit (bis zu 30 Stunden pro Woche) nachgehen. Wie viel Elterngeld du bekommst, hängt von deinem Einkommen ab.

Das Elterngeld wird für die ersten zwölf Lebensmonate deines Kindes ausgezahlt. Zwei Partnermonate kommen hinzu, wenn sich dein Partner ebenfalls Zeit für das Kind nimmt und den Beruf für mindestens zwei Monate zurückstellt. Zusammen könnt ihr also vierzehn Monate lang Elterngeld beziehen.
Wenn du alleinerziehend bist, beträgt die Bezugsdauer von vornherein vierzehn Monate. Generell werden mindestens 300 Euro und höchstens 1.800 Euro pro Monat ausgezahlt. Wenn du vor der Geburt des Kindes nicht erwerbstätig warst, erhältst du ca. 300 Euro pro Monat.

Außerdem kann in Deutschland jeder, der Kinder hat und in Deutschland gemeldet ist, Kindergeld beantragen. Dies kannst du erhalten sobald das Kind geboren ist.
 

Schweiz

Studierende Eltern in der Schweiz können Familien- oder Kinderzulagen beantragen. Allgemein kannst du mit 200 Franken pro Kind bis zum 16. Lebensjahr rechnen. Du solltest dich hierzu unbedingt bei der jeweiligen AHV deines Wohnortes erkundigen und über die Familienzulage beraten lassen.

Über die Höhe und Beantragung der finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten, solltest du dich in deinem persönlichen Kanton informieren, da die Voraussetzungen hier unterschiedlich sein können.
 

4. Beratungsmöglichkeiten

Mittlerweile gibt es an den meisten Hochschulen Beratungsstellen für Studierende mit Kind. Prinzipiell kannst du hier konkrete Fragen klären, sobald du schwanger bist. Wichtige Themen wären hier, ob und wann du staatliche Leistungen wie Arbeitslosengeld, Wohngeld oder Mutterschaftsgeld erhalten kannst. Zudem bieten die Studentenwerke psychologische Beratungsgespräche an, die du in Anspruch nehmen kannst.

Eine weitere Möglichkeit der Beratung sind Podcasts, wie der blickfeld-Podcast oder STUDICAST, die ebenfalls nützliche Informationen zu dem Thema Studium mit Kind anbieten.
 

5. Zeitmanagement

Wann hast du Zeit zu lernen und wann ist es wichtig, Zeit für das Kind frei zu räumen? Zeitmanagement ist das A und O beim Studium mit Kind! Strukturiere deinen Tag indem du dir einen Plan erstellst. Egal ob du dir einen Wochenplan oder einen Monatsplan erstellst, es ist wichtig voraus zu planen, denn in der Regelmäßigkeit liegt die Kraft. Außerdem ist es wichtig, dass du immer etwas Pufferzeit einplanst, denn es kann immer etwas dazwischenkommen, wie zum Beispiel, dass das Kind krank wird oder zum Arzt muss.
 

6. Handy weglegen

Egal ob in der Uni, beim Treffen mit Freunden oder beim gemütlichen Zusammensitzen mit der Familie, das Handy ist ein ständiger Begleiter. Obwohl dies viele Vorteile mit sich bringt, kann das Handy oft auch zu einer großen Ablenkung werden, die einen die Zeit vergessen lässt und zu weniger Produktivität im Alltag führt. Wenn du also gerade mit deinem Kind oder mit dem Studium beschäftigt bist, achte regelmäßig darauf, dass du sowohl körperlich als auch geistig anwesend bist, um das Beste aus der Zeit, die du hast, rauszuholen.
 

7. Absprache mit dem Partner

Damit die Betreuung des Kindes reibungslos in den Alltag integriert werden kann, ist es ratsam, dass man sich regelmäßig mit seinem Partner abspricht. Dies ist wichtig, um Missverständnisse vorzubeugen und euch gegenseitig in der Betreuung zu unterstützen, wenn anderweitige Termine wahrgenommen werden müssen.
 

8. Absprache mit dem Kind

Ein weiterer wichtiger Punkt in der Studienalltagsbewältigung mit Kind ist die Absprache mit dem Kind selbst. Erklär deinem Kind, dass du ab und an auch mal Zeit für dich brauchst, damit du lernen kannst und ihr eure gemeinsame Zeit im späteren Tagesverlauf umso mehr genießen könnt. Dabei gibt es viele Beschäftigungsideen, die du ihnen anbieten kannst und die sie alleine machen können, wie zum Beispiel Maltafeln, Puzzle oder gesunde Snack-Ideen mit denen sie liebend gerne ihre Zeit vertreiben werden.
 

9. Regelmäßiger Schlaf und entspannte Nächte

Damit du jeden Tag dein volles Potential ausschöpfen und die Energie aufbringen kannst, den Studien- und Familienalltag unter einen Hut zu bringen, ist ausreichende Schlafenszeit unverzichtbar. Doch wie erhältst du diese, wenn dein Kind ebenfalls Probleme damit hat durchzuschlafen?

Ein wichtiger Punkt ist hier, dass dein Kind am Ende des Tages ausgelastet ist. Dies kann durch ausreichende Bewegung an der frischen Luft und kleinen Beschäftigungsaufgaben erreicht werden, die das Denken des Kindes fordern. Zudem macht es Sinn sich zu überlegen, das Kind zum Schlafen in einen Schlafsack zu legen. Dies hat den Vorteil, dass das Kind sich nachts nicht freistrampeln oder ausversehen aufdecken kann, sodass es die ganze Nacht schön weich eingepackt ist. Dies senkt die Wahrscheinlichkeit, dass das Kind nachts wach wird, sodass ihr beiden am nächsten Tag ausgeschlafen seid und voll durchstarten könnt!
 

10. Regelmäßige Stressbewältigung

Der vollgepackte Alltag mit Studium und Kind stellt einen regelmäßig vor Herausforderungen. Damit dir diese nicht über den Kopf hinauswachsen, kannst du regelmäßige Entspannungsübungen ausüben, die dir dabei helfen, Anspannung und Stress zu bewältigen und auch in anspruchsvollen Situationen cool zu bleiben. Eine Methode der Stressbewältigung sind zum Beispiel Atemübungen und Meditation. Wenn du damit noch nicht so vertraut bist, gibt es zu diesen Themen zahlreiche Podcasts und Übungsvideos auf Spotify und Youtube.

Dieser Artikel ist in Kooperation mit Babysits entstanden. Babysits ist eine Online-Babysitter-Plattform, die Eltern und Babysitter sowohl verbindet als auch unterstützt.