Warum sich Studenten mit Trading Strategien für die Börse befassen sollten


Der Trading von Unternehmensteams macht dieses Geschäft an einer Börse

Ist dir wirklich bewusst, welche destruktiven Auswirkungen die Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank auf deinen künftigen Vermögensaufbau hat und wie du der Sparfalle entgehst?

Fakt ist: Jahr für Jahr gehen den Deutschen Milliardenbeträge an Zinseinnahmen für angespartes Geld verloren, die in früheren Zeiten für die Altersvorsorge zur Verfügung standen. Auch, wenn im Studium die Rente noch in weiter Ferne scheint und die meisten Studenten scheinbar verlockendere Dinge im Kopf haben: Dieser Lebensabschnitt ist die beste Phase, um sich mit der Börse auseinanderzusetzen und sich grundlegende Erfolgsprinzipien für eine erfolgreiche Kapitalvermehrung anzueignen.

Der Grund: Wer sich frühzeitig an die Börse wagt, nutzt den Zinseszins-Effekt optimal für den Vermögensaufbau und muss keine hohen Risiken eingehen, damit sich das Kapital in absehbarer Zeit vervielfachen kann. Die Sparfalle umgehst du als Aktien-Investor gekonnt.

Gehen wir’s an ...
 

Warum Börse?

Die Börse, und insbesondere Aktien, eignet sich hervorragend für den Vermögensaufbau. Wer diesen vorantreibt, bildet Rücklagen, welche in schwierigen Situationen, wie zum Beispiel Jobverlust oder Krankheit, und auch im Alter den eigenen Lebensstandard sichern können.
Jede Aktie repräsentiert einen kleinen Teil des Stammkapitals einer Firma. Wer in Aktien investiert, beteiligt sich direkt an Firmen und profitiert vom wirtschaftlichen Erfolg der besten Unternehmen. Liegt das eigene Geld auf dem Sparkonto, setzt du es dagegen der voranschreitenden Geldentwertung aus und verlierst dauerhaft Vermögen. Allein, um den Wert des hart erarbeiteten Geldes zu erhalten, ist es heutzutage fast ein Muss einen Teil des eigenen Vermögens am Aktienmarkt zu investieren.

Klar, als Student hast du meist wenig Geld übrig, doch du kannst die Fähigkeiten eines guten Investors durchaus trainieren. Einige Anlagestrategien erfordern nur wenig Kapitaleinsatz. Dazu gleich mehr.

Immobilien sind eine weitere Alternative. Das Risiko ist allerdings nicht geringer als bei einem guten Aktien-Investment, möglicherweise sogar höher.

Auf exotische Anlageklassen solltest du dich zu Beginn nicht konzentrieren. Hierfür ist in der Regel Spezialwissen gefragt, an das der Durchschnitts-Anleger nicht so einfach gelangt.
 

Was ist mit Aktien möglich?

Viele Leute fragen sich, was ein Aktien-Investment realistisch abwerfen kann.

Hierzu gibt es zwei Antworten aus der Praxis:
 
  1. Wer nur minimalen Aufwand betreiben möchte, muss sich mit der langfristigen Marktrendite begnügen – wenn er keine groben Fehler begeht, sonst steht er womöglich sogar schlechter da, als der einfache Sparer. Die Marktrendite für den deutschen Aktienmarkt liegt über viele Jahrzehnte bei etwa sieben bis neun Prozent.
  2. Ambitionierte Privatanleger dürfen dagegen mit Renditen im zweistelligen Bereich rechnen.
Es muss jedoch klar sein: Um den Marktdurchschnitt zu übertreffen, bedarf es geeigneter Handelsstrategien, der Anleger oder die Anlegerin müssen über spezifische Fähigkeiten verfügen.

Im nächsten Absatz gehen wir auf die wichtigsten Fähigkeiten ein. Welche Investment-Strategien dauerhaft funktionieren, klären wir im letzten Abschnitt.

 

Drei Fähigkeiten, die jeder Aktien-Investor benötigt

Zu allererst sollte ein Aktien-Anleger wissen, welches Ziel er mit seinem Investment verfolgt. Die genaue Zielsetzung entscheidet letztlich über die Auswahl der Anlagestrategie.

Als Student kannst du beispielsweise andere Ziele verfolgen als ein Rentner, denn du hast –zumindest statistisch gesehen - mehr Lebenszeit zur Verfügung und benötigst das eingesetzte Geld erst nach einigen Jahrzehnten wieder.

Sich über die eigenen Ziele eines Investments klar zu werden und diese exakt zu formulieren, ist die wichtigste Fähigkeit, die du als angehender Investor erlernen solltest.

Gute Chance-Risiko-Szenarien am Aktienmarkt zu erkennen, ist eine weitere wertvolle Eigenschaft jedes guten Investors.

In der Praxis bedeutet das, nur dann eine Aktie zu kaufen, wenn du für dein eingegangenes Risiko eine angemessene „Kompensation“ erwarten darfst.

Unter Kompensation versteht ein Aktien-Investor Gewinnausschüttungen des Unternehmens oder eine Preissteigerung der gekauften Aktie durch Kursgewinne, nachdem das Investment getätigt wurde.

Eine weitere elementare Fähigkeit für langfristigen Anlageerfolg ist das disziplinierte Abarbeiten der eigenen Investment-Strategie – immer und immer wieder!

Klare, realistische Zielsetzungen sowie ein exakt ausgearbeitetes, bewährtes Regelwerk für eigene Investmententscheidungen führen zu diszipliniertem Anlageverhalten – ebenso Geduld und die Bereitschaft gegen den Strom der Masse zu schwimmen.

An diesem Punkt kennst du die wichtigsten Fähigkeiten, die einen guten Aktien-Investor ausmachen. Betrachten wir nun, welche Handelsstrategien für private Aktien-Investoren eine gute Wahl darstellen.

 

Eine bewährte Trading Strategie für Studenten

Studenten besitzen in der Regel noch nicht viel angespartes Kapital. Dafür haben sie einen langen Anlagehorizont. Dieser reicht bis zu mehreren Jahrzehnten.

Für diese Ausgangssituation bietet sich eine langfristig ausgerichtete Trading Strategie, wie das Value-Investing, an.

Dabei werden Unternehmen mit Hilfe bestimmter Berechnungsgrundlagen analysiert. Ziel ist es Aktien von Firmen zu finden, die ein robustes und lukratives Geschäftsmodell verfolgen und sich eine starke Marktposition herausarbeiten konnten.

Hat der Value-Investor eine solche Firma identifiziert, schaut er sich als nächstes den aktuellen Börsenkurs der Aktie an.

Einen Kauf erwägt er dann, wenn der Börsenkurs unter dem von ihm ermittelten „Wahren, beziehungsweise inneren Unternehmenswert“ liegt. Der Verkauf erfolgt frühestens, sobald der Preis der Aktie wieder über diesem Wert steht oder sich die fundamentale Ausgangssituation des Unternehmens verschlechtert hat.

Value-Investoren gehen davon aus, dass die Börsenkurse sowohl nach oben als auch nach unten übertrieben ausschlagen. Dieses Gebahren der Aktienpreise ist den emotionalen Entscheidungen und dem Herdenverhalten vieler Anleger geschuldet. Es ermöglicht dem abgeklärten Aktien-Investor seine Wertpapiere günstig einzukaufen.

Allerdings treten diese Kaufzeitpunkte nicht häufig auf. Es ist Geduld und Disziplin nötig, um darauf zu warten und bis dahin keine Fehlentscheidungen zu treffen.

Für Value-Investoren gibt es theoretisch keine Untergrenze was den Kapitaleinsatz betrifft. Schon hundert Euro reichen oftmals aus, um in eine vielversprechende Aktie einzusteigen.

Wer sich aus Geldmangel zu sogenannten Sparplänen verleiten lässt, in die Anleger teilweise bereits mit Summen ab 10 EUR investieren können, handelt aus der Sicht eines Investors suboptimal.

Wieso?

Sparpläne für Einzelaktien oder Fonds weisen in der Regel ein schlechteres Chance-Risiko-Verhältnis auf.
 

Trading Strategien für aktive Investoren

Wer bereits mehr Kapital in der Hinterhand hat, für den kann es lohnenswert sein sichere, aktive Trading Strategien umzusetzen.

Damit ist gemeint, Aktien schneller wieder zu verkaufen und nicht zwangsläufig über viele Jahre zu behalten und stattdessen wieder in neue Wertpapiere einzusteigen, die ein vielversprechenderes Chance-Risiko-Szenario anbieten.

Es können sogar Leerverkäufe getätigt und an sinkenden Kursen einer Aktie profitiert werden.

Wichtig: Um diese Strategien professionell anzuwenden, bedarf es mehr Kapitaleinsatz als bei der Value-Investing Methode.

Das Einüben dieser Handelsansätze ist auf kostenlosen Demo-Handelsplattformen diverser Broker möglich. Trading Strategien für Anfänger findest du unter anderem im Blog von CoinFlip Trading Consult.

Bewährte Trading Strategien für aktive Händler am Aktienmarkt basieren oft auf den Volumendaten einer Aktie. Das Volumen beschreibt die gehandelte Stückzahl eines Wertpapiers pro Zeiteinheit, zum Beispiel pro Tag.

Kommt es im Volumen einer Aktie auf Tagesbasis zu einer signifikanten Abweichung nach oben, steigen oft große Investoren ein.

Als kleiner Investor kannst du von dieser Situation zumindest kurzfristig profitieren und im Sog der institutionellen Anleger mitschwimmen.
 

Die übelsten Fallstricke an der Börse

Zum Schluss möchte ich dir noch vier „No-Goes“ für Aktien-Investoren mit auf den Weg geben:
 
  1. Leihe dir als Privatperson niemals Geld, um damit Aktien zu kaufen.
  2. Spekuliere nicht mit Geld, welches du unmittelbar für die Sicherung deines Lebensstandards benötigst.
  3. Riskiere niemals zu viel Kapital mit einer einzelnen Aktienposition. Bei langfristigen Investments stellt ein Anteil von 10 % einen guten Richtwert dar. Im kurzfristigen Trading sind 1 % eine bewährte Obergrenze.
  4. Vermeide die ständige Suche nach neuen Investment-Ansätzen. Konzentriere dich lieber auf eine bewährte Methode, die zu dir und deinen Zielen als Investor passt und verbessere dich ständig bei der Umsetzung der Strategie.

Schlussglocke

Trading Strategien und langfristige Investment-Ansätze am Aktienmarkt bieten einen erprobten Weg Nullzinsen die rote Karte zu zeigen. Die expansive Geldpolitik der Notenbanken erfordert ein Umdenken bei jedem von uns. Je früher du anfängst dein Geld an den Aktienmärkten für dich arbeiten zu lassen, desto weniger Rendite benötigst du, um dir für spätere Zeiten ein solides Finanzpolster aufzubauen. Wer weiter auf sein Sparbuch oder Festgeldkonto setzt, geht dieser Tage ein höheres Risiko ein, als jeder Aktien-Investor der eine gute Anlagestrategie diszipliniert anwendet.