Zehn schnelle Lerntipps für Juristen, die Dein Lernen ab morgen verbessern


Zehn schnelle Lerntipps für Juristen, die Dein Lernen ab morgen verbessern
Der Lernstoff im Laufe des Jurastudiums erscheint endlos. Daher ist es umso wichtiger, Ruhe zu bewahren, geplant vorzugehen und die richtige Lernmethode zu finden. Denn eines ist sicher, jeder lernt anders und es gibt kein allgemeingültiges Patentrezept.

Lernen ist dem Joggen sehr ähnlich. Niemand läuft aus dem Stand einen Marathon. Mit dem Lernen verhält es sich ähnlich: Um eine Klausur oder eine Prüfung zu meistern, sollte man den gefragten Stoff häppchenweise und regelmäßig lernen.

Aber auch im Internet kann man Hilfe finden. Viele Anbieter offerieren dem interessierten Kunden die Vorbereitung auf die juristischen Klausuren des ersten Examens und zweiten Staatsexamens. Einer der führenden Anbieter auf diesem Gebiet ist Jura Lernplan - schaue mal rein, es lohnt sich sicher!


1. Erstelle einen Plan

Im Zuge einer Planung der Lerneinheiten und Lerninhalte wird nahezu jedem Studenten bewusst, dass die Zeit im Semester ziemlich gering bemessen ist. Am besten erstellst Du einen Plan für das Semester. In diesem Plan hältst Du die wichtigen Termine aus dem Studium fest, aber auch jene Tage, die aufgrund privater Aktivitäten belegt sind.

In einem detaillierten Plan für die Woche kannst Du die Zeiten für das Studium und auch die konkreten Inhalte für die einzelnen Wochen planen.


2. Verbessere die Pläne laufend

Versuche es und halte Dich eine Woche an Deine Planungen, aber ergänze diese für die nächste Woche aufgrund der Erfahrungen. Keine empfehlenswerte Idee ist es, jeden Tag neue Regeln einzuführen.

Denn wer zur Prokrastination neigt, macht ansonsten immer neue Pläne für den nächsten Tag, statt endlich Arbeitszeit für den Lernstoff zu nutzen.


3. Sorge für gute Bedingungen beim Lernen

Gestalte Deine Lerneinheiten so, dass Du dem Lernstoff höchste Aufmerksamkeit schenken kannst. Was Dir beim Studieren hilft, musst Du eigenständig herausfinden. Höchstwahrscheinlich hilft ausreichend Ruhe, eine Tasse Kaffee oder Tee und angenehme Musik.

Vielleicht hüllst Du Dich gern in eine warme Decke ein, vielleicht schaffst Du es trotz Ablenkung durch die anderen Studenten besser voranzukommen. Mach so viele Pausen, so wie Du brauchst. Aber achte darauf, für die Pausen nicht mehr an Zeit als für das Studieren aufzuwenden.


4. Stell das Unterrichtsbuch auf die Probe

Reserviere Dir Zeit für das Studium mit dem Unterrichtsbuch, aber behandle es richtig. Markiere die wichtigen Stellen, schreib das Wesentlichste raus, such Alternativen, wenn die Erklärung eines Aspekts nicht verständlich ist.

Vor der Entscheidung für ein bestimmtes Buch kannst Du es auch in der Bibliothek testen und vergleichen. Ein Skriptum kannst Du zusätzlich benutzen, aber achte darauf, dass es nicht zu kurz geraten ist.


5. Lerne mit Karteikarten

Eine empfehlenswerte Lernmethode ist es, die wesentlichen Lerninhalte in einem eigenen Skriptum oder auf Karteikarten zu komprimieren. Zu Beginn ist es jedoch gar nicht so einfach, die korrekte Stoffauswahl zu treffen.

Lerne mit den Karten Wichtiges wie zum Beispiel das Abstraktionsprinzip oder Anspruchsgrundlagen. Schemata für die Prüfungen kannst Du mit den Definitionen zu den einzelnen Punkten und Hinweisen versehen.


6. Lerne das Gesetz

Die Antwort im Jurastudium lautet oft: so steht es im Gesetz. Das Gesetz darf man auch mit in die Prüfung nehmen. Informiere Dich darüber, nach welchen Regeln Du die Texte des Gesetzes kennzeichnen darfst. Oftmals sind nur Unterstreichungen gestattet.

Mach Dich mit dem Text der Gesetze oder bei umfangreicheren Gesetzbüchern mit den für die jeweilige Vorlesung wichtigen Abschnitten vertraut. Mach Dir für den Beginn eine Liste der wesentlichen Paragraphen und studiere die Zusammenhänge.


7. Versuche das Lernen in Arbeitsgruppen

Ein Jurastudium kann man natürlich als Einzelprojekt betrachten, es empfiehlt sich aber der Austausch mit den Kommilitonen. Organisiere ein regelmäßiges (Online-)Treffen, zu dem jeder ein ausgewähltes Thema vorstellen muss.

Alternativ könnt ihr gemeinsam eine Falllösung ausarbeiten und den Weg besprechen. Die Beschäftigung mit verschiedenen Herangehensweisen in der Gruppe ist für alle ein Vorteil.


8. Nimm Probeklausuren mit

Eine ausgezeichnete Idee ist es, sich auf die Probe zu stellen. Nach der Klausur ist es wichtig, die Erfahrungen zu bewerten: Frag Dich nachher, wie es abgelaufen ist, ob Du Dir die Zeit passend eingeteilt hast. Schau Dir auch die Lösung an und sie nach, wo Deine Fehler lagen.

Probeklausuren werden nur selten angeboten. In den ersten Semestern ist der Zugriff auf Klausuren-Kurse für das Examen nicht sinnvoll, arbeite also am besten mit Fallsammlungen.


9. Wie geht man die Klausur an?

Die Herangehensweise an eine Klausur ist ein eigenes Thema. Lese den Sachverhalt aufmerksam, am besten doppelt. Markiere wesentliche Informationen, am besten mit System.

Zeitliche Angaben kannst Du gesondert hervorheben, möglicherweise kann man den Sachverhalt in einzelne Fragen teilen. Skizziere Deine Lösung Stichworten, bevor Du die Lösung zur Abgabe schreibst.


10. Sorge für Ausgleich

Niemand kann jeden Tag pro Woche von früh bis spät am Arbeitstisch sitzen. Wenn Du Dir ausreichend Zeit zur Entspannung gönnst, kannst Du mit verstärkter Kraft weiterlernen.

Geh ins Freie, lerne neue Leute kennen und erweitere den Horizont – oder verwende die Zeit zur Erholung.